Die Römer alexander maischein So sahen die Römer mit Freude im Herzen und den
Waffen in den Händen den Feinden entgegen. Was sollte es schon bedeuten, daß es
hunderte, ja Tausende von wilden Barbaren waren die dort den Hügel herunterstürzten um
sich ihr Blutopfer zu holen. Es galt den Anführer zu rächen der kurz vorher einem
heimtückischen Hinterhalt zum Opfer gefallen war.
Unruhig tänzelten die Pferde hin und her . Staub wirbelte auf und ein gewaltiges
Geschrei stürmte den Horden voraus. Diese schwangen ihre Knüppel und Lanzen in einem
ekstatischen Rhythmus um sich blind vor Eifer in das Verderben zu stürzen.
Auf Seiten der Römer war es Ruhig. Eine gespannte Stille lag über dem Talkessel, der
keinen anderen Ausweg mehr bot als sich dem überlegenen Feind zu stellen. Früher waren
sie es die durch große Überzahl, durch das harte klingen ihrer Uniformen und Schwerter
die Gegner schon vor Kampfesbeginn in Furcht und Schrecken versetzt hatten und nun sahen
sie sich selbst dieser Situation gegenüber. Die glorreichen Kämpfer der dritten Legion
spürten, daß ihr Ende nahe sein konnte.
Was wäre gewesen wenn sie gewußt hätten, daß einer unter ihnen die ganze Zeit
dafür gesorgt hat, daß sie in diese ausweglose Situation geraten mußten.
Ein Verräter also der mit dem barbarischen Feind gemeinsame Sache betrieb. Aus
Gründen, welche nur er allein wissen konnte, nur er begreifen konnte.
Aber seine Kameraden, die immer für ihn da waren, die ihm oft aus der Not geholfen
hatten, die er jetzt schmählich verriet wußten von nichts. Sie wußten nur, daß das
Ende, die Vernichtung vor Ihnen schreiend und grölend den Berg heruntergestürzt kam um
ihnen die Eingeweiden aus den Leibern zu reißen.
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